Archiv für die Kategorie „Wissenswertes“
Programmieren am Förderband?
Beim durchstöbern der Liste aller Programmiersprachen, welche auf Wikipedia zu finden ist, begann ich die Langeweile so mancher erst richtig zu verstehen. So haben sich einige die Zeit genommen mehr Witz, Herausforderung und jede Menge Unsinniges in eigens verfasste Programmiersprachen zu bringen. Von “Brainfuck”, wo die Zeichenfolgen dazu gedacht sind für das größte Maß an Verwirrung zu sorgen – über “Ook!”, welche rein aus dem Wort “Ook” besteht – bis hin zu “Beatnik”, wo Wörter nach dessen Wert bei “Scrabble” einer Funktion zugeteilt werden.
Nun sind dies aber Programmiersprachen, welche dem ein oder anderen schon mal zu Ohren gekommen sind.
Deshalb habe ich mich für eine esoterische Programmiersprache entschieden, welche sowohl ein wenig Witz als auch etwas Praktisches und visuelles mit sich bringt – genannt Befunge.
Befunge basiert auf einem 2D Schema und so komme ich gleich zu meinem Code den ich verfasst habe:
>>>>>>>>>>>v<<<<<<<<<<
v<<<<?>>>>>v ^
v<?>>v ^ v<<?>v ^
v<?>vv<?>vv<?>vv<?>^
v ^ vv ^ vv ^ vv ^
vv<<<v vv vv
vvv<<< vv vv
vvvv<<<<<<v vv
vvvvv<<<<<< vv
vvvvvv<<<<<<<<<v
vvvvvvv<<<<<<<<<
"""""""
identum
"""""""
@,<<<<<<<Ergebnis: Gibt zufällig einen Buchstaben des Wortes “identum” zurück
Funktion:
< > ^ v – sind Richtungsänderungen (links, rechts, rauf, runter)
? – wechselt zufällig in eine Richtung (links, rechts, rauf, runter)
” – startet/beendet eine Zeichenkette
, – gibt eine Zeichenkette aus
@ – beendet das Programm
Und mit diesem Wissen lässt sich dieses Snippet eigentlich super-einfach verfolgen.
Falls Interesse besteht und das ein oder andere ausprobiert werden will, hier der Javascript-Compiler für Befunge.
Programmieren in 2D nach einem Förderbandprinzip… find ich toll!!
Smoothgallery, Perfect Lightbox 2, Colorbox & Co…
… die Auswahl an einer Popup-Alternative ist groß geworden. “Lightboxen” sind aus dem WWW nicht mehr wegzudenken . Nahezu jede Werbung öffnet sich schon in einem Fensterchen mit einem halbtransparenten Hintergrund. Doch nicht nur die teils nervigen Werbepopups werden durch die Lightbox verschönert, sondern auch eine Bildvergrößerung bekommt dadurch den letzten Schliff.
Als Programmierer fragt man sich: “Aber welche Lightbox Version nehme ich eigentlich?”
Im Zuge eines Typo3 CMS Projektes habe ich mir den Unterschied zwischen “SmoothGallery” und “Colorbox”, die zwei weitverbreitetsten und am meist downgeloadeten Lightboxen für Typo3 , etwas genauer angesehen, um diese Frage zu beantworten.
Wie der Name “Smoothgallery” schon sagt, wird hier sehr großen Wert auf eine Galerie Ansicht gelegt. Leicht einzubinden und mit wenigen Klicks und Anpassungen hat man schon was man möchte.
Das Layout lässt sich mit guten CSS-Kenntnissen leicht anpassen und die Galerie selbst macht ein schönes Bild aus jeder Bildersammlung. Etwas ärgerlich sind leider die mitgeführten Schaltflächen. Die Glühbirne zur Vergrößerung (mittlerweile upgedatet), der “Schließen” -Button und der Ladebalken sind leider etwas unpassend bzw. nicht jedermann’s Geschmack. Auch bei einem kleinen Farbwechsel des Layouts kommt man nicht drumherum diese Schaltflächen zu bearbeiten.
In der “Colorbox” steckt wohl die meiste Arbeit. Mitgeführte Slideshow, Anzeigen von Videos, weniger als 9KB Datengröße,… und, und, und. Gleich wie die Smoothgallery ist auch diese Lightboxerweiterung für Typo3 schnell und ohne viel Aufwand eingebunden. Für spezielle Layoutanpassungen lässt sich ein Besuch in der CSS-Datei nicht vermeiden, jedoch sollte bei fünf verschiedenen mitgeführten Designs auch eines dabei sein, welches gefällt. Elastisches öffnen, halbtransparente Schrägen als Hintergrund, verschiedenste Schaltflächen – ein großes Plus dieser Erweiterung.
Leider fehlt eine Galerieansicht! Hier muß man sich mit der Slideshow begnügen. Weniger zu empfehlen wenn mehr als eine Handvoll Bilder angezeigt werden möchten.
Twitter statt Sommerromanze?
Twitter löst Verliebtheitsgefühle aus. Das behauptet Neuroökonom Paul Zak, der das an Adam Penenberg, seinerseits Schreiberling bei FastCompany, ausgetestet hat.
Oxytocin ist ein Hormon, dass im Körper für Vieles zuständig ist, und unter anderem auch das Verhalten eines Menschen verändern kann. Bei Versuchsgruppen spenden die Personen mit erhöhtem Oxytocinspiegel mehr an Non-Profit-Organisationen als andere. Andere Versuchsgruppen zeigen ein gesteigertes soziales und Flirt-Verhalten.

Als Adam Penenberg bei Paul Zak zu Besuch war, hat ihm dieser mal vorsorglich Blut abgenommen, ihn ein paar Minuten mit seinem Twitteraccount alleine gelassen und dann nochmal Blut abgezapft. Wenige Wochen später dann das Ergebnis: Das Oxytocin im Blut ist um 13,2 % gestiegen und die Stresshormone Cortisol und ACTH sind um 10,8% und 14,9% gesunken.
Das ist natürlich keine wissenschaftliche, empirische Studie, aber im Umkehrschluss würde das wohl bedeuten, dass Menschen mit aktivem Twitteraccount, sozialer, entspannter und spendenfreudiger sind. Jetzt muss sich nur noch jemand finden, der eine spendenfinanzierte Twitter-Dating-Plattform basteln kann und will und der Single-Sommer ist gerettet.
SEO – Ein neues Modewort der Online-Welt?
Neben anderen viel genutzten Schlagworten in der Welt des Web 2.0 hat sich eines besonders hervorgetan: SEO – Search Engine Optimization oder zu Deutsch Suchmaschinenoptimierung. Im Großen und Ganzen versteht man unter SEO sämtliche Maßnahmen, die dazu beitragen, dass die betreffenden Websites im Ranking der Suchmaschine steigen und somit auf den vorderen Plätzen der Ergebnisliste erscheinen.
Wie bei den meisten Themen gibt es auch zu SEO unterschiedliche Ansätze, um die Platzierung einer Website im Ranking zu erhöhen. Einige Websites helfen bei der Definition von relevanten Suchbegriffen bzw. erleichtern die Analyse. Alleine die Definition von Keywords reicht nicht aus, auch Backlinks (also Verlinkungen zur betreffenden Seite) und deren Qualität entscheiden über das Ranking. Wie so oft im Leben ist auch hier manchmal weniger mehr und es gilt die Devise Qualität vor Quantität – das gilt sowohl für die gewählten Suchbegriffe als auch für die Backlinks.
Für alle, die sich tiefgehend mit SEO beschäftigen möchten, gibt es im November die erste SEO Konferenz in Österreich – hier werden nicht nur Vorträge sowie zwei Seminare geboten, sondern es bleibt auch ausreichend Zeit, um sich mit Fachleuten, Entscheidern und anderen Interessierten auszutauschen. Details zum Programm der SEO Konferenz finden sich unter http://www.seokomm.at/konferenzprogramm.html.
Qwitter ist wieder da!
Ein leidiges Problem von Twitter: die Übersicht über Followers und Followees. Gott sei Dank gibt es dafür Tools, die einem helfen wieder Ordnung in das Chaos zu bringen.
Knapp vor Weihnachten 2008 hat Qwitter aufgehört zu funktionieren. Kein Mail, keine Notification, gar nichts. Weniger unauffällig hat sich Qwitter jetzt wieder zurück gemeldet und allen, die noch dieselbe E-mail Adresse wie damals verwenden, ordentlich die Inbox angefüllt. Jetzt funktioniert aber wieder alles so als wäre nichts gewesen. Der Ausfall von 1,5 Jahren wird ignoriert. Das gute daran ist, dass man nun endlich wieder benachrichtigt wird, wenn einem ein Follower abhanden kommt.
Wem das zu deprimierend ist, kann natürlich auch die ganze Info auf einmal haben und die mittlerweile vielfältigen anderen Service-Seiten nutzen, um die Follower-Übersicht zu bewahren.
Da empfehlen sich übrigens Twitter Karma und Friend or Follow, die zeigen auf einen Blick ob einem auch jemand brav zurück folgt oder nicht.
Karriere mit Lehre – Wer bildet besser?
Unter dem Titel “Karriere mit Lehre – Wer bildet besser?” veranstaltete das adforum eine interessante Diskussionsrunde rund um den Nachwuchs der Kommunikationsbranche. Dr. Hannes Sonnberger übernahm die Moderation und stellte den folgenden Diskutanten am Podium teilweise (positiv) herausfordernde Fragen:
- Barbara Posch, Direktorin Werbeakademie
- Peter Dietrich (Fachbereichsleiter FHWien-Studiengang Kommunikationsmanagement, in Vertretung für Institutsleiterin Sieglinde Martin)
- Hubert Nagele (GF identum communications und Lehrgangsleiter Kommunikationsakademie am bildungsforum)
- Herbert Reinisch (COO Publicis Group Austria)
Im Zentrum stand die Frage, wodurch sich welche Ausbildung auszeichnet und welche Rolle die Persönlichkeit jedes einzelnen im Wechselspiel mit der jeweiligen Ausbildung steht.
Welcher Ausbildungsweg im Endeffekt der beste ist, ließ sich nicht eindeutig klären. Die Leidenschaft und der Wille des Studenten tragen jedoch maßgeblich dazu bei, wie gut oder schlecht der Absolvent anschließend am Arbeitsmarkt sein Können unter Beweis stellt. Das nötige Know-How ist jedoch die Basis für einen erfolgreichen Berufseinstieg.
Alle waren sich einig, dass der Austausch zwischen Ausbildungsstätten und Agenturen sowie Unternehmen gerne noch verstärkt werden “darf”. Auch von Agenturseite kam die Einsicht, dass auch noch mehr für den Nachwuchs getan werden sollte.
Man darf also weiterhin gespannt sein, wohin die Reise der Kommunikationsausbildungen geht!
PS: Wir finden unsere Ausbildung, die Kommunikationsakademie, natürlich am besten – ob wir damit einerseits den Puls der Zeit treffen und andererseits die richtige Mischung an Lehrinhalten anbieten, das muss jeder für sich selbst entscheiden
Facebook überholt Google
Facebook hat den nächsten Meilenstein gesetzt – seit geraumer Zeit zieht Mark Zuckerberg’s Soziales Netzwerk an der Konkurenz vorbei. Mit mehr als 400 Millionen aktiven Usern ist aber noch lang nicht genug.
In den USA hat Facebook nun auch den Platzhirsch Google in den Zugriffen der User überholt. Kurzfristig hatte das FB schon an speziellen Tagen wie Weihnachten oder Neujahr erreicht – nicht aber über den Zeitraum einer ganzen Woche. Nach einer Studie des Marktforschungsunternehmen Hitwise bewegt sich der Marktanteil des gesamten amerikanischen Internetverkehrs von Google bei 7,03 Prozent – Facebook erreichte 7,07 Prozent (siehe Grafik)
Nach diesen Zugriffszahlen hat sich Google im Vergleich zum Vorjahr um gerade einmal 9 Prozent steigern können, Facebook die Anzahl der Zugriffe aber im selben Zeitraum fast verdreifacht. Erwähnen muß man, aber dass diese Studie anderen Google-Angebote wie YouTube, Google Mail und Google Docs nicht in die Statistik mit einrechnet, ebenso die Suchanfragen, die über die Suchfelder von Browsern getätigt werden. Alle Google Sites schaffen einen Marktanteil von 11,03 Prozent.
Adforum – Karriere mit Lehre
Ha! Ich freu mich – bin eingeladen beim adforum am 22. März an einer Podiumsdiskussion teilzunehmen zum Stand der Dinge in Sachen Ausbildung für die Kreativ- und Kommunikationsbranche. Als Lehrgangsleiter der Kommunikationsakademie werde ich den Abend diskutierend am Podium verbringen mit Sieglinde Martin, Leterin der FH Kommunikationsmanagement (super Frau!) und Barbara Posch, Leiterin der Werbeakademie.
Warum ich mich so freu – die FH hab ich gemacht, an der Werbeakademie hab ich fünf Jahre lang unterrichtet, ich kenne als Agenturleiter sehr genau die Bedürfnisse von Agenturen an den Nachwuchs und jetzt seit einem halben Jahr gibts aus all diesen Erfahrungen genährt unsere Kommunikationsakademie. Wir sind super aufgestellt, haben einen klaren zielstrebigen Lehrplan, super Vortragende mitten im Saft ihrer Karriere – das wird ein spannender Abend.
Freu mich schon auf all meine Exstudenten von der Werbeakademie – Dank an Mr. President Emanuel Raviola für die Einladung – um zu sehen wie es den ein oder anderen auf ihrem Weg geht. cu there…!
Neidlos neidig auf: Axel Halbhuber – erst quer durch Österreich, jetzt auf Weltreise
Der uns sehr ans Herz gewachsene Axel Halbhuber – Philosoph, kongenialer Gesprächspartner in so viele Dingen, Freund und Partner, Redakteur für u.a. Wirtschaftsblatt, Kurier, Seitenblicke Magazin – wandert durch Österreich, reist um die Welt, schreibt Blogs und Bücher. Neidlos neidig. Das bin ich.
Im vergangenen Sommer ist er quer durch Österreich gewandert – jawohl, von Vorarlberg nach Wien und das zu Fuß. Mit jeder Menge Höhenmetern. All diese Erfahrungen, Begegnungen und Wanderwege finden sich in seinem Tagebuch, das wiederum findet man im gut sortierten Buchandel:
Axel N. Halbhuber
Ich geh dann mal heim. 59 Tage in Österreichs Bergen
200 Seiten, mit zahlr. Abb. des Autors, 19,95 Euro
Beim lesen dieses Titels hab ich mich gleich mal gefragt, wofür dieses “N.” im Namen steht. Viele Literaten, Künstler und andere Berühmtheiten tragen diesen Mittelbuchstaben ja recht gern. Mal schauen, was ich von Axel erfahre bevor ich mich in Mutmaßungen ergehe. Ich, Hubert P. Nagele freue mich schon obs ein altehrwürdiges ”Norbert” oder doch ein Boboeskes “Noah” ist. Somit belasse ich es beim buchstabieren erstmal bei “Nordpol”. ODer orientiere mich daran, wo Axel sich gerade auf seiner Weltreise befindet: Neuseeland. Axel Neuseeland Halbhuber. Halbhuber gibt auch was her: Halb Hubert…Wo mir doch glatt unsere Seelenverwandtschaft in Erinnerung gerufen wird – festgestellt bei Biofruchtsaft. Wir betrachten einander in unserer Freundschaft mitunter auch mit Neid. Jender Sorte Neid die Zen artig auch neidlos genannt werden kann. Denn jeder von uns beiden ist so zufrieden mit dem eigenen Leben, dass es uns möglich ist neidlos neidig auf den Lebensweg des anderen zu sein. Verständlich? Falls nicht dann aktuell: Ich sehe Axels Reise, Axels Lebensweg als einen, den ich auch gern gehen würde. Gehen könnte, doch auf der anderen Seite der Zen Medaillie bin ich doch so glücklich mit meinem Weg. Also freu ich mich für und mit ihm, beneide ihn mit Schimpfwörtern….”ich freu mich so für Dich Du bl+*#’ A_=&%”.
Egal – wer Axels Weltreise mitverfolgen will, seine wunderbare Schreibe genießen will, dann bitte ab auf: Halbhubers Weltreise
GizMag – Webmagazin für Design
GizMag ist ein von Geert Bollen initiiertes Webmagazin, welches wöchentlich coole Arbeiten von Designern und anderen Kreativen sammelt. Jedes Quartal werden dann die interessantesten Beiträge (u.a. mit handgeschriebenen Interviews) in einer PDF-Datei zusammengestellt. Mittlerweile ist die achte Ausgabe erschienen. Das Magazin zum Blättern gibt es hier: GizMag.
Und wer sich angesprochen und inspiriert fühlt, gibt es alle bis jetzt erschienenen Ausgaben auf gizmag.eu als PDF zum runterladen. Viel Spaß beim Durchblättern
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