Isolation

Let´s talk about Isolation, baby. Das Identum Team plaudert aus dem Corona-Kästchen

27.03.2020 - 18:57

Corona Krise: Ganz Österreich – und mittlerweile ganz Europa – befindet sich in häuslicher Isolation. Wie die meisten anderen im Land, arbeiten also auch wir remote. An Tag 18 wird es nun Zeit für eine erste, ehrliche Selbstreflektion: Wie hat das Identum Team bisher auf diese veränderten Begebenheiten reagiert? Was hat sich an unserer Kommunikation verändert? Warum sind auf einmal alle so höflich? Was ist die Cats vs. Kids Challenge und was hat das alles mit einem Staubsauger-Roboter zu tun? Das Identum Isolations-Tagebuch gibt Aufschluss.

Phase 1: Höfliches Miteinander

Isolation, Tag 1: Wir befinden uns jetzt also alle im Home-Office. Damit wir trotzdem miteinander reden können, hat man uns ein neues Programm gegeben. Es heißt MS Teams und soll sehr praktisch sein. Vorsichtig beginnen wir, uns an die neuen Begebenheiten heranzutasten, denn ab sofort bedeutet das: Abstimmungsgespräche über Videocall, virtuelle Teammeetings und Präsentationen mittels Screenshare.

Isolation, Tag 2: Man kennt sich zwar grundsätzlich schon länger, weiß aber trotzdem nicht, wie die anderen auf diese neue Situation reagieren werden. Deshalb benehmen wir uns möglichst höflich und zurückhaltend, geben uns gegenseitig Raum, fragen freundlich, wie es uns geht und schreiben nett „Liebe Grüße“ am Ende unserer Nachrichten.

Phase 2: Man gewöhnt sich

Isolation, Tag 8: Wir haben jetzt so etwas wie einen Alltag entwickelt. Dabei stellen wir fest, dass man auch über die Distanz nicht übertrieben höflich sein muss und reden wieder miteinander wie bisher. So machen wir uns neckisch über die Bart-Versuche der Kollegen lustig und betrinken uns nach dem monatlichen Jour Fixe gemeinsam vor laufender Kamera. Zwei bis drei Mal am Tag rufen wir uns an und erzählen uns per Videokonferenz, woran wir gerade arbeiten. Als auf einmal der Göttergatte einer Kollegin im Hintergrund in Boxershorts vorbeiläuft, lächeln wir höflich beschämt.

Isolation, Tag 9: Lorina, Helge und Ulli liefern sich jetzt eine knallharte „Cats vs. Kids“-Challenge, wobei sie ständig versuchen, die Fähigkeiten ihrer kleinen felligen, bzw. ihrer kleinen nicht-felligen Mitbewohner miteinander zu vergleichen:

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Phase 3: Es wird bedenklich

Isolation Tag: 15: Wir haben uns mittlerweile voll und ganz daran gewöhnt, dass es keine echten Menschen mehr gibt. Wir behandeln daher alle Personen auf dem Bildschirm so, als wäre es nie anders gewesen. Es gibt grundsätzlich nichts, das wir noch nicht gesehen haben. Der Göttergatte im Hintergrund lässt uns schon lange kalt. Trotzdem vermissen wir die zwischenmenschliche Interaktion ein wenig.

Isolation Tag 16: Auf der Suche nach neuen Wegen der Interaktion hat unser Digital Strategist Michi – wie immer – einen passenden Lösungsansatz parat. Er will den zwischenmenschlichen Kontakt jetzt gewissermaßen outsourcen und versucht eine freundschaftliche Beziehung mit seinen Haushaltsgeräten herzustellen. Daher arbeitet er daran, das Verhalten seines Staubsauger-Roboters mit dem seines Wisch-Roboters zu synchronisieren.

Ob der Versuch geglückt ist, wissen wir nicht. Wir haben leider seither nichts mehr von ihm gehört.